Meine Berlin Fashion Week inkl. Maison Common (Teil 1)

Meinen Koffer hab ich immer noch nicht ganz ausgepackt. Bin ja auch erst gerade aus Berlin zurück gekommen 😉  Somit seht ihr es mir ja auch nach, dass ich erst jetzt zum Schreiben dieses Blogposts komme. Rennt bei euch die Zeit auch so sehr? Bei mir besonders schnell, wenn ich richtig viel Spaß habe. Ihr könnt euch vorstellen, wie schnell Berlin an mir vorbei gerast ist.

Dieses Jahr war ich mit Anna und Annika in Berlin. Wir hatten uns ein Appartment in Berlin Mitte gemietet und bildeten 3/4 der NRW Crew oder Dirty Dancing Crew, wie wir uns scherzhaft selber genannt haben und dann später auch von anderen. Die vierte im Bunde war Julia vom Blog Inbetweenies Must Haves, mit der mich schon eine lange Blogger Freundschaft verbindet, seit unseren Blogger Anfängen.

Ihr fragt euch sicher, warum wir uns Dirty Dancing Crew genannt haben? Ok, ich klär euch kurz auf: diesmal waren wir mit dem Auto in Berlin und damit es auf der Fahrt nicht so langweilig wird, hatte ich einige Musik CDs zum Mitsingen dabei. Unter anderem auch den Soundtrack von Dirty Dancing.

Wie jedes Jahr waren wir von Sonntag bis Freitag in Berlin, damit diese vollgepackte Fashion Week Woche nicht zum puren Stress ausartet, sondern wir auch noch Zeit für das sommerliche Berlin haben.

 

MONTAG

Ganz entspannt starteten Anna und ich die Woche mit einem ausgiebigen Frühstück im Café Napoljonska. Annika residierte noch auf Sylt und Julia würde auch erst am nächsten Tag zu uns stoßen. Gestärkt ging es dann los mit einem Besuch der Reichert Plus Beauty Lounge. Man hatte sich im Vorfeld Termine für allerlei Beautybehandlungen machen können, unsere Termine wurden aber leider nicht berücksichtigt, sodass wir die Zeit nutzte, die GZSZ, GNTM und Bachelor Sternchen zu beobachten. Highlight der Veranstaltung war der Stand von des Sneaker Herstellers Superga Deutschland und dem Modelabel Gurlscrime, die tolle individuelle Jacken herstellen.

Abends ging es dann zur Fashion Week Eröffnungsparty von Dandy Diary. Diese Party sind jedes Jahr sehr spektakulär und außergewöhnlich. Jeder will hin und so steht man dann auch jedes Mal ewige Zeit in der riesigen Schlange vor der Tür an. In mitten dieser Menschenmenge haben wir dann aber auch Stella getroffen, die zusammen mit einer Freundin ebenfalls auf die Party wollte. Somit nutzten wir die Wartezeit, um uns gegenseitig upzudaten, was in der letzten Zeit so passiert war bei uns.

Endlich drinnen erkundeten wir die Location. Die Party fand diesmal in der Touristenattraktion des Berliner Dungeons statt. Begrüßt wurden wir von gruseligen Schaustellern, die die Dunkelheit ausnutzten, um uns zu erstrecken, und einem nur in Stiefeln und Sturmhaube bekleidetet Mann, der uns Vodka Shots aus einem Springbrunnen anbot.

 

DIENSTAG

Nachdem wir schön ausgeschlafen hatten, starteten Anna und ich den Tag wieder mit einem leckeren und Instagram-tauglichen Frühstück bei Father Carpenter Coffee Brewers.

Unser erste Programmpunkt sollte das Fashion Blogger Café sein. Vor Ort würden wir endlich mit Annika und Julia treffen, die ab diesem Tag auch in Berlin waren. Die Wiedersehensfreude war riesig und so erkundeten wir bei schönstem Sonnenschein das Fashion Blogger Café. Das schöne an solchen Veranstaltungen ist das Netzwerken, man trifft ganz viele bekannte Gesichter und lernt neue dazu kennen, die die gleiche Leidenschaft zum Bloggen teilen, wie man selbst.

Ein Merkmal der Dirty Dancing Crew ist auf jeden Fall, dass wir alle Sushi lieben. Darum kamen wir nicht umhin, unser Wiedersehen bei einer Runde Sushi weiter fortzusetzen.

Abends wollten wir dann noch zur Tigha Party gehen. Beim Publikum, was wir dort angetroffen haben, war es gar nicht mehr so schlimm, am Türsteher gescheitert zu sein. Den Abend haben wir dann gemütlich an der Spree ausklingen lassen und bei nächtlichen Fritten über die Fragen des Lebens philosophiert 😉

 

MITTWOCH

Am Mittwoch hatten wir ein wirklich straffes Programm. Vormittags ging es zur Plus Size Lounge von Tanja Marfo. Hier wurden neue Models für die Plus Size Fashion Days in Hamburg gesucht. Wir wollten das sympathische Internet Starlett Riccardo Simonetti kennen lernen. Jedoch war unserer „Problem“ unsere konträren Zeitpläne. Riccardo sollte erst mittags kommen und die Casting Jury verstärken und wir hatten Karten für die Modenschau von Maison Common.

Kurz bevor wir los mussten, überredete Annika mich noch, doch auch mal vor der Jury zu laufen. Auch wenn wir uns keine großen Hoffnungen auf eine Verpflichtung als Model für die Plus Size Fashion Days machten, waren wir so von der Stimmung der Veranstaltung angefixt, dass wir unseren Walk präsentieren wollten. Wie es der Zufall so wollte, kam gerade dann Riccardo zur Tür herein, als wir zum Vorlaufen aufgerufen worden sind. Auch wenn wir kein Foto mit Riccardo ergattern konnten, haben wir trotzdem kurz im Zuge des Castings mit ihm reden können. Was ein Glück! Wir waren so seelig, dass Riccardo auch in echt so sympathisch und charmant ist, wie auf seinen Social Media Kanälen. Riccardo halte Ausschau nach uns, das war nicht das letzte Mal, dass wir uns gesehen haben!

Die offiziellen Mercedes Benz Fashion Week Show finden seit einiger Zeit im Berliner E-Werk statt. Kurz war Showbeginn erreichten wir das Gelände in Mitte und schafften es auch noch für Annika, die im Vorfeld keine Karte hatte, ein Ticket zu organisieren. Jetzt waren wir endgültig euphorisch, so viel Glück, wie wir an diesem Tag hatten.

Die Show von Maison Common war für mich richtig inspirierend. Die Schnitte der Designs waren tragbar, farbenfroh und feminin. Die Stoffe erinnerten an klassische Chanel Kostüme, die gekonnt in die Gegenwart für die moderne Frau übersetzt worden sind, ohne madamig zu wirken. Die Show war sehr clean gehalten, keine Effekte, die von der Mode ablenkten. Keypieces waren riesige Schleifen und Blumenschmuck, die mich an Carrie Bradshaw erinnerten.

Das Münchener Modelabel sprühte für mich nur so vor Lebensfreude und stoffgewordene Leidenschaft. Bei jedem Teil, was präsentiert worden ist, konnte ich mich in dieser Kleidung sehen. Sie war aufregend, frech und selbstbewusst. Dabei zwinkerten die Designs vom Maison Common einen jedoch noch charmant zu und flüsterten: „Spiel mit mir“.

Was mich aber am meisten an Maison Common begeistert, ist, dass die auch Plus Size produzieren. Zwar muss ich noch mal genauer herausfinden, wo man die Sachen shoppen kann. Vereinzelt habe ich die Kleidung bis zu Größe 48 im Internet gefunden. Ich werde mich da in unser aller Interesse noch mal schlau machen und euch bis dahin den Mund wässrig machen, mit den aktuellen Fotos der Show.

 

Die Fotos wurden mir von Maison Common zur Verfügung gestellt.           Photo by John Phillips/Getty Images for MBFW

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Ein Kommentar bei „Meine Berlin Fashion Week inkl. Maison Common (Teil 1)“

  1. […] meinem letzten Blogpost hab ich euch ja schon verraten, was wir in den ersten 2,5 Tagen der Berlin Fashion Week gemacht […]

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