Reisen // London: Anreise & Hotel

Zehn Tage liegen hinter mir. Zehn Tage in meiner Herzensstadt London. Und ich habe die Zeit so genossen.

2007 war das letzte Mal, das ich in London war. Wahnsinn wie schnell die Zeit vergeht. Damals war ich als Au Pair in London und hab auf die Kinder einer Familie im Londoner Süden aufgepasst. Das war eine sehr prägende Zeit für mich, in der ich gelernt habe, was viel Arbeit ist, was es heißt belastbar zu sein und in der ich wohl erwachsen geworden bin.

Mit dem Bild von London der Anfang zwanzig-jährige Jana war ich jetzt also zurück gekommen in die britische Hauptstadt an der Themse.

Wie viel sich verändert hat und wie viel gleich geblieben ist. Und wie ich mich in der Zeit verändert hatte. Die Ehrfurcht aus meiner Erinnerung vor dieser pulsierenden Stadt mit den hohen Hochhäusern und den vielen Menschen, die ich erst spürte, das ich sie hatte, ist in diesen zehn Jahren gewichen. Ich spürte auf einmal meine eigene Präsenz und Zuversicht und freute mich noch mehr zurück zu sein.

Ich war alleine nach London gekommen. Mit mir nur meine zwei Koffer und einige Musical- und Theater Tickets im Gepäck. Seit langer Zeit war es mein Traum, das vielfältige kulturelle Angebot von London zu erleben.

In den folgenden Blogposts möchte ich euch meine Lieblingsorte in London zeigen, was übers Alleine reisen schreiben, euch Restaurant- und Shoppingtipps geben und natürlich was zu den Shows erzählen, die ich gesehen habe.

Anfangen möchte ich mit den Eckpunkten meiner Reise:

Anreise

Für mich begann die Reise mit einer Straßenbahnfahrt vom Kölner Zentrum zum Flughafen Köln / Bonn. Die Fahrt war angenehm, preisgünstig und schnell. Wie ich finde eine sehr gute Anbindung und die einfachste Art zum Flughafen zu kommen, da die Züge regelmäßig fahren und es keinen Stau gibt.

Der Flughafen Köln / Bonn war schön hell und logisch aufgebaut, jedoch fand ich die Mitarbeiter dort etwas unfreundlich und es fehlte an Informationen zum allgemeinen Ablauf.

Pünktlich hob mein RyanAir Flieger ab. Die Buchung hatte super geklappt, die Sitze waren inklusive Gurte bequem und das Personal war freundlich.

Nach einer Stunde landeten wir dann in London. Meinen Koffer hab ich schnell bekommen und dann ging es mit dem Bus weiter Richtung Zentrum. Mein Busticket hatte ich bereits im Vorfeld online gebucht gehabt. Das ging sehr einfach über die Seite von RyanAir. Alternativ hätte ich auch mit dem Zug nach London rein fahren können, aber ich zog die günstigere Variante mit dem National Express Bus vor. Das Ticket für Hin- und Rückfahrt hatte mich ca. 10€ gekostet und war variabel in den Fahrzeiten.

Die Busfahrt dauerte eine gute Stunde bis zur Liverpool Station, mitten in Central London, wo die Hochhäuser bis in den Himmel ragen und die modernen Designs aus Stahl und Glas das Straßenbild maßgeblich bestimmen. Hier am Bahnhof konnte ich dann meine Oystercard, die prepaid Transportkarte für London, aufladen. Vor 10 Jahren konnte man noch mit Bargeld im Bus beim Fahrer lösen, doch das geht schon lange nicht mehr. Alle zahlen mit der Oystercard, ihrer Kreditkarte oder mit dem Handy ihre Tickets.

Hotel

Untergebracht war ich in East London. Ein pulsierender Teil von London: Junge Leute, viel Kunst, inspirierende Cafes und der Puls der Stadt vereint.

Mein Hotel lag in dem einst verruchten Stadtteil Hackney, direkt an der Hochbahnstation Hackney Central Station.

Gefunden und gebucht hatte ich mein Zimmer im KIP Hotel über eine Hotelsuchmaschine. Aufgefallen war mir gleich das cleane Design aus schwarz und weiß kombiniert mit Grünpflanzen. Genau so ein Hotel hatte ich für meinen Trip gesucht: sauber, zentral, urban und neuwertig. Das KIP vereinte alle diese meine Kriterien.

Dort angekommen wurde ich gleich von einem betörenden Kaffee Geruch und der netten Rezeptionistin empfangen. Wie sich schnell herausstellte, kam sie auch aus Deutschland und freute sich, mich in ihrer Muttersprache alles zu erklären. Ich bekam eine Schlüsselkarte sowie das überlebenswichtige WLAN Passwort und fuhr dann in den 4. Stock mit dem Aufzug hinauf, wo sich mein Zimmer befand.

Wie ich euch ja bereits in meiner Insta Story erzählt und gezeigt hatte, hatte ich mich für ein sehr kleines Zimmer mit Gemeinschaftsbad entschieden. Ich wollte schließlich in dem Hotel nur schlafen und mehr Zeit mit und in London verbringen. Mein Zimmer war geschätzte 2qm groß, aber es fehlte ihm trotzdem an nichts. Ein bequemes Bett, ein Schreibtisch mit Stuhl, ein TV und sogar ein Fenster. Das Badezimmer lag auf dem Flur und war für insgesamt vier dieser kleinen Zimmer gedacht. Es war besonders sauber und in den ganzen 10 Tagen habe ich nie ein besetztes Bad erlebt oder auch nur einen anderen der Bad-Mitbenutzer gesehen.

Plus Size by Nature London Hotel kip

Plus Size by Nature London Hotel kip

Plus Size by Nature London Hotel kip

Vielen Dank Kip Hotel für die Erlaubnis zur Nutzung der Bilder.

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