Ahoi // Köln – meine Anfänge in meiner Wohnung

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Wie schnell doch die Zeit rast; in meinem Post „Ahoi // Ich ziehe nach Köln – Wieso? Weshalb? Warum?“ hatte ich doch gerade erst berichtet, wieso, weshalb, warum es mich nach Köln verschlagen hat. Und nun guck ich auf den Zeitstempel des Posts und stelle fest, dass es schon wieder einige Zeit her ist und ich in den vergangenen Monaten auch nicht mehr zum Bloggen gekommen bin.

Anlass genug, eine Fortsetzung bzw. ein „Was passierte dann“ zu schreiben. Mein Bericht endete das letzte Mal mit der News, dass ich eine Wohnung gefunden hatte und meine restlichen Sachen noch in Kiel stehen.

Ich ziehe in meine Wohnung

Seit dem 12.07.2017 bin ich in Köln. Einen Tag später startete ich meinen neuen Job. Und wieder eine knappe Woche später bekam ich die Schlüssel zu meiner Wohnung. Ich hatte drei große Koffer mit Kleidung und ein paar Hygeneartikeln dabei. Mehr nicht. Die ersten 2 Wochen wohnte ich im Hotel. Mein Tages Ablauf war simpel: Asufstehen, fertig machen, arbeiten, was Essen, schlafen. Das war schon eine sehr anstrengende Zeit. So viele Eindrücke, neue Menschen und Verfahren, in die ich mich erstmal eindenken musste. Ich war froh, dass ich mir in dieser Zeit überhaupt keine Gedanken zu der Orginisation meines Umzugs machen musste. In der Zeit bestellte ich mir einen Kühlschrank und eine Matratze, meine Starterkid für meine eigene Wohnung.

Nach zwei Wochen Hotel zog ich dann mit meinen drei Koffern voller Kleidung in meine eigene Wohnung. Die Wohnung war frisch renoviert und hat eine Küche exklusive Kühlschrank. Die Matratze kam pünktlich an. Meine Eltern hatten mir noch einen großen Koffer zugeschickt, in dem meine Bettwäsche, meine geliebte Kaffeemaschine sowie 2 Teller, Besteck und ein Glas enthalten waren. Ratet mal was kaputt gegangen ist? Natürlich der Teller, aber wenigstens blieb mir ein komplettes Gedeck.
Der bestellte Kühlschrank war leider nicht pünktlich. Aber mein größtes Problem war: das Glas passte nicht unter die Kaffeemaschine.

Endlich in meiner eigenen Wohnung zu sein, machte mich sehr froh. Ich genoß es, so wenig wie möglich an Materiellen um mich zu haben, denn ich merkte, wie befreiend es war, einfach keine Verantwortung für Dinge übernehmen zu müssen. Ich finde, dass wir uns viel zu sehr mit bzw. wegen materiellen Dingen stressen. Fängt ja schon an mit, passt der Kerzenhalter zur Kerze? Oder ist das Weiß der Kommode der selbe Weißton wie der der Wand?
All das war nicht existent in meiner Gedankenwelt, weil es ja nicht da war. Mein Problem war, dieses verdammte Glas, was nicht unter meine Kaffeemaschine passte.

Aber hin und wieder bin ich ja auch ein Fuchs. Nachdem ich den Gedanken verworfen hatte, den Kaffee mit der holen Hand aufzufangen, schnitt ich kurzer Hand eine Cola Flasche auf die passende Größe zu, sodass ihr unteres Teil genau unter meine Kaffeemaschine passte. Jetzt konnte ich den Kaffee in der abgeschnittenen Cola Flasche auffangen und dann in mein Glas umfüllen. McGayver wäre stolz auf mich. Klar hätte er eher eine Dose genommen, weil die sich nicht bei Wärme verformt, aber hey solange ich es glaube, dass er auf mich stolz gewesen wäre, war er es auch.

Zurück zu meinem nicht vorhandenen Kühlschrank. Schon mal gekocht ohne Topf oder Pfanne? Schon mal warmgemacht ohne Microwelle? Oder schon mal ein Essen zubereitet, was weder gekocht werden muss, noch Lebensmittel enthält, die gekühlt werden müssen? Kaffee hatte ich ja jetzt, aber meine Milch musste ich schnell trinken diesen August.

Ok, zurück zum Thema. Auch mein Kühlschrank kam endlich an. Und was soll ich sagen, er ist pink und einfach nur toll.
Und schon wenige Zeit später kamen meine Eltern zu besuch und brachten wie die heiligen zwei Könige Geschenke aus dem fernen Land zwischen den Meeren einige wertvolle Besitztümer mit (Topf, Pfanne, frische Bettwäsche …)

Ich bekomme ein Bett

Jetzt schwärme ich hier so von meinem Kühlschrank, aber soll ich euch mal sagen, was noch viel größerer Luxus ist? Ein Bett. Nein, falsch ausgedrück, nicht irgendein Bett, sondern ein Bett, in dem man traumhaft schlafen kann.
Meine Bett-Kriterien sind wie folgt:

1. Es soll kein Vermögen kosten
2. Es darf nicht quietschen
3. Das Bett soll eine angenehme Höhe haben (ca. 45 Sitzhöhe)
4. Kinderleichter Aufbau
5. Kein Bezug / Material, in dem sich eine Katze gerne reinkrallt.

Wisst ihr wie lange ich danach gesucht habe? Eine Ewigkeit! Bis ich mehr durch Zufall den Instagram Account von Moebella24 entdeckt habe. Neben 50er Jahre American Dinner Einrichtung haben die auch eine gute Auswahl an anderen Möbelstücken. Das Unternehmen sitzt in Berlin und verschickt von dort aus seine Ware. Auch sind die Lieferzeiten nicht so ewig lang wie bei anderen Möbelhändlern. Da ich neben einem Zollstock, einem Hammer und einem Schraubenzieher kein weiteres Werkzeug besitze, rief ich bei Moebella24 an und erkundigte mich danach, wie das Bett, für das ich mich entschieden hatte, aufgebaut werden würde.

Der Mann am Telefon vergewisserte mir, dass ich auch ohne große Werkzeugkiste das Bett aufbauen könne. Er hat das selbe Bett und ist damit sehr zufrieden. Er sagte mir, dass das Bett bereits vormontiert geliefert wird und dass ich mir keine Sorgen um den Aufbau machen solle.
Mithin war ich überzeugt und orderte einmal das Modell „Molly“.

Kurze Zeit später wurde es geliefert und hier der versprochene kinderleichte Aufbau in vier Bildern 😉

 

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