Style // Modisch zum Traumjob

Plus Size by Nature Navabi Business Look

Inspiriert von der letzten Runde German Curves mit dem tollen Thema „Good Job – Mache einen guten Eindruck beim Bewerbungsgespräch“ hab ich mir überlegt, dass ich noch etwas mehr zum Thema Bewerbungen schreiben möchte.

Wie einige von euch bereits wissen, arbeite ich im richtigen Leben im Personalbereich. Das heißt, dass ich bereits auf beiden Seiten eines Bewerbungsverfahren saß und euch so einige Tipps aus der Praxis geben kann.

Außerdem bin ich gerade dabei, mich beruflich neu auszurichten. Somit sind meine letzten Bewerbungen und -Gespräche noch nicht so lange her.

Des Weiteren habe ich auch schon mit Zeitarbeitsfirmen, Headhunter und Personalvermittlern zusammen gearbeitet, dass ich euch auch hier die Vor- und Nachteile aufzeigen kann.

In diesem Blogpost möchte ich euch also zum einen meine persönlichen Bewerbungstipps geben und zum anderen einen klassischen Bürolook zeigen, den ihr aktuell bei Navabi shoppen könnt.

Vorüberlegungen

Beginnen möchte ich mit dem Thema Vorüberlegung. Wie überall im Leben kommt man seinen Zielen um einiges näher, wenn man sich vorher überlegt hat, wie diese nun konkret aussehen und was man sich wünscht. Das ist beim Job natürlich nicht anders. Wir verbringen viel zu viel Zeit auf der Arbeit, um uns dort unwohl oder fehl am Platz zu fühlen.

Daher ist mein Tipp, dass man sich mal hinsetzt und überlegt, welche Rahmenbedingungen ein möglicher Job erfüllen soll.

Auf meiner persönlichen Wunschliste stehen zum Beispiel folgende Punkte:

  • Wertschätzung
  • Entwicklungsmöglichkeiten
  • Gleitzeit
  • Fortbildungen
  • moderner Arbeitgeber
  • keine Arbeitnehmerüberlassung

Indem ich genau definiere, was mir wichtig ist, kann ich dann in einem zweiten Schritt schon die Stellenanzeigen filtern, die diese Kriterien nicht erfüllen.

Diese Liste kann ich beliebig erweitern und Wertungen der einzelnen Punkte vornehmen. Durch die Erstellung eines Rankings setze ich mich dann mit der Frage auseinander, wo meine Grenzen sind und wo ich flexibler in meinen Ansprüchen bin.

Plus Size by Nature Navabi Business Look

Mein Look:

Schluppenbluse* – Manon Baptiste

Rock* – Manon Baptiste

Schuhe – New Look (hier Alternative)

Welcher Beruf passt zu mir?

Wenn ich nun also weiß, welche Rahmenbedingungen mein nächster Job erfüllen soll, kann ich mir weiter überlegen, welcher Job mir die Verwirklichung meiner Wünsche ermöglicht. Dabei ist es dann auch egal, ob man in seinem erlernten Beruf bleiben möchte, sich komplett neu ausrichten will oder gerade erst ins Berufsleben startet.

Auch hier empfehle ich, sich genau zu überlegen, wie man sich beruflich aufstellen möchte.

Wer hier noch keinen blassen Schimmer hat: ausprobieren! Die Erleuchtung, was man beruflich machen möchte, kommt nicht über Nacht, sondern lebt davon, erfahren zu werden.

Diese Erfahrungen kann man super durch Praktika oder auch durch eine Anstellung bei einer Zeitarbeitsfirmen erlangen.

Auch der Besuch von Tag der offenen Türen oder Jobmessen, wo Unternehmen ihre Berufsbilder vorstellen, kann eine gute Hilfe sein.

Aus Spaß kann man auch gerne mal einen der zahlreichen „Welcher Job passt zu mir“ Tests im Internet machen.

Stellenangebote

Nun hab ich für mich also schon zwei wichtige Dinge geklärt. Ich weiß, was ich beruflich will und zu welchen Bedigungen.

Mit diesem Wissen kann ich nun auf die Suche nach dem richtigen Partner dafür gehen. Ich habe bewusst nicht Arbeitgeber gesagt, da nicht alle irgendwo angestellt sein möchten. Auch eine Selbstständigkeit ist denkbar. Aber der zweite Punkt, warum ich von einem Partner gesprochen habe, ist der Umstand, dass heutzutage jeder Job auf Augenhöhe gefunden werden sollte. Arbeitnehmer, besonders Fachkräfte, sind keine Bittsteller bei möglichen Arbeitgeber, sondern das wichtigste Kapital, was unsere westliche Volkswirtschaft zur Verfügung hat. Stellen wir uns mal einen Kindergarten ohne Erzieher vor oder einen Supermarkt ohne Mitarbeiter, die die Waren in die Regale räumen, Kunden beraten und die Waren an die Kunden verkaufen. Auch ein Krankenhaus oder ein Paketunternehmen wäre ohne Mitarbeiter handlungsunfähig.

Hier ist es mir also ein großes Anliegen zu vermitteln, dass man als Arbeitnehmer durchaus selbstbewusst sein darf und sich nicht unter Wert verkaufen soll. Ein Arbeitgeber wird in meinen Augen dadurch attraktiver, wenn er diesen Grundsatz verstanden hat und danach auch handelt.

Aber zurück zur Frage: wie finde ich jetzt nun einen Partner für meinen beruflichen Weg?

Wer ein Angestellten- oder Beamtenverhältnis anstrebt, dem empfehle ich die klassischen Medien, wie Zeitung und Internetjobbörsen wie Monster, Stepstone, Arbeitsagentur oder Xing.

Arbeitgeber setzen aber auch immer mehr auf Social Media Auftritte, um ihre Stellenangebote zu veröffentlichen.

Außerdem hat fast jedes Unternehmen eine eigene Karriere Seite bei sich auf der Homepage integriert, wo man dann gezielt gucken kann.

Vermehrt setzen Unternehmen heute aber auch auf einen persönlichen ersten Kontakt und sind daher auf diversen Jobmessen präsent.

Wieder andere Arbeitgeber haben ihre Personalsuche an einen externen Dienstleister vergebe. Hier bietet es sich an, bei den bekannten Personalvermittlern auf der Homepage vorbei zu schauen. Hier kann man auch einfach mal unverbindlich eine Initiativbewerbung an einen Personalvermittler schicken. Dieser nimmt dann Kontakt zu einem auf, wenn das eigene Profil auf eine Stelle passt. Der Vorteil eines Personalvermittlers ist, dass keine Kosten für die Suche anfallen und man einen kompletten Ansprechpartner an seiner Seite hat, der für einen eine Vorauswahl trifft.

Plus Size by Nature Navabi Business Look

Bewerbungsschreiben

Mittlerweile setzen die meisten Unternehmen auf eine online Bewerbung, entweder per Mail oder über eine eigene Eingabemaske auf deren Homepage.

Folgende Unterlagen sollte eine klassische Bewerbung enthalten:

  • Anschreiben
  • Lebenslauf
  • Zeugnisse
  • Foto
  • Anlagen wie Fortbildungsnachweise oder Arbeitsprozesse

Wenn die Bewerbung via Post geschickt wird, ist mein Tipp, die Bewerbung auf etwas dickeren weißen Papier zu drucken und eine moderne Bewerbungsmappe zu verwenden. Die klassschen Bewerbungsmappen, wie man sie seit der Schulzeit – also schon mindestens 10 Jahre – kennt, sind zwar solide, aber eben auch nicht darüber hinaus. Hier kann man also schon ganz leicht unter den ganzen eingereichten Bewerbungen auffallen, wenn man einfach mal vom Standard abweicht in der Wahl seiner Mappe / Hülle.

Bewerbungsfoto

Der erste Eindruck einer Bewerbung ist wie in allen anderen Lebenslagen sehr entscheiden. Hier zählen Details um sich von anderen Bewerber abzusetzen. Auch wenn einige Unternehmen auf anonyme Bewerbungsverfahren setzten, halte ich das Foto immer noch für einen wichtigen Bestandteil jeder Bewerbung. Letztendlich sind beide Parteien bei einem Bewerbungsprozess daran interessiert, dass man sich sympathisch ist, um gut miteinander klar zu kommen im Job. Ein gutes Bewerbungsfoto kann dir unter Umständen einen Vorteil gegenüber anderen Bewerbern mit den gleichen Qualifikationen und Eignungen verschaffen. Diese Chance sollte man meines Erachten nicht liegen lassen.

Ein Bewerbungsfoto ist dann gelungen, wenn derjenige, der dich einstellen soll, sich von dir positiv angesprochen fühlt. Hier ist es wichtig zu wissen, welche Attribute in dem Traumjob durch den Personalentscheider gewünscht und gesucht werden.

Für einen Job in der Bank wird jemand zuverlässiges, gepflegtes und vertrauensvolles gesucht.

Für einen Job in einer Werbeagentur wird nach einem Bewerber, der kreativ, aufgeweckt und selbstsicher ist, Ausschau gehalten.

Das sollen jetzt nur zwei kleine Beispiele sein, um zu verdeutlichen, dass auch hier eine kleine Vorüberlegung hinsichtlich des Bewerbungsfotos wichtig ist. Wenn du dir unsicher bist, welche Attribute für einen Job wichtig sind, dann einfach die Stellenausschreibung genau lesen. Die meisten Unternehmen liefern diese Infos schon bei ihrem Gesuch mit.

Um ein Bewerbungsfoto machen zu lassen, bietet es sich an, einen Termin bein einem Fotografen zu machen, der auf diese Art der Foto spezialisiert ist. Die bsherigen Arbeiten des Fotografen müssen euch gefallen und ganz wichtig, der Fotograf muss euch sympathisch sein. Meiner Erfahrung nach entstehen die besten Foto durch Fotografen, die einen mögen. Wenn man sich vor und hinter der Kamera nicht sympathisch ist, dann kann der Fotograf eure visuellen Stärken nicht erkennen und hervorheben. Daher einfach kurz bei der Terminvereinbarung mit dem Fotografen sprechen und rausfinden, ob die Chemie stimmt.

Plus Size by Nature Navabi Business Look

Habt ihr spezielle Fragen zum Thema Bewerbung? Ich plane einen zweiten Teil zu diesem Thema und nehme dann gerne eure Anregungen mit auf!

 

Weitere stylische Inspiratonen gibt es bei den anderen Mädels von German Curves:

 Loading InLinkz ...

 

* Dieses Kleidungsstück wurde mir zur Verfügung gestellt

Video:

Plus Size by Nature wearing Navabi „Business Look“
Musik: kt tunstall „suddenly i see“

 

Please follow and like us:

2 Replies to “Style // Modisch zum Traumjob”

  1. Huhu!

    Der Post ist wirklich toll. Und persönlich spricht er mich gerade sehr an, da ich ein demnächst Ausschau nach einem neuen Wirkungskreis halte.

    Mich würden noch zwei Aspekte interssieren. Zum einen das Thema „Bewerbungsfotos“. Was sind deine persönlichen Empfehlungen? Ich finde meine Fotos nicht schön, etwas altbacken. Sitze bei den aktuellen auch. Gerne würde ich Fotos machen lassen, auf denen ich stehe. Aber wo soll ich mit meinen Händen hin? An eine Wand gelehnt? Ist das nicht ZU selbstsicher? Verstränkt? Ist das okay, mit einem Lächeln? (Ich komme aus dem bürokaufmännischen Bereich und werde auch hier weiter Ausschau halten)

    Des Weiteren würden mich Dos und Don’ts interessieren. Sei es Bilder, Bewerbungsgespräch etc. Ich finde es halt sehr spannend, da du von beiden Seiten deine Erfahrung teilen kannst.

    Ganz lieben Dank für deine Inspiration und hab noch ein feines Wochenende.

    Liebe Grüße
    Saskia

    1. plussizebynature sagt: Antworten

      Ahoi liebe Saskia,
      danke für dein umfangreiches Feedback! Gerne schreibe ich in meinem nächsten Post zum Thema Bewerbungen noch genauers zu den Fotos.
      Bewerbungsgespräche werde ich ebenfalls thematsieren. Auch Dos und Donts werde ich gerne mit aufnehmen.
      Zu deiner Frage mit dem Lächeln: ich finde es schön, wenn man auf einem Bewerbungsbild etwas lächelt. Das wirkt gleich positv und sympathisch!
      Ganz liebe Grüße zurück und auch dir ein sonniges Wochenende,
      Jana

Schreibe einen Kommentar